Sonntag, 19.10., 19:30 – Russische Romanzen

RomanzeWir laden ein zu einem herzwärmenden musikalischen Abend mit russischen Romanzen über Liebe, Liebeskummer und Leidenschaft!

Am Sonnabend, den 19. Oktober kommen zwei russische Musikerinnen ins Atelier Pamitz:

Liudmyla Platt (Gesang) und Ekaterina Fedorina (Klavier)

Beide Musikerinnen leben und arbeiten in Greifswald und wirken dort im Slawistik-Ensemble „Choryllisch“ mit.

Die russische Romanze hat sich in der ersten Hälfte des XIX. Jahrhunderts als eine besondere Gattung von Vokalmusik herausgebildet.  Die zwei Musikerinnen tragen einige klassische und auch sogenannte Zigeuner-Romanzen vor. Es geht immer um Liebe, Liebeskummer und Leidenschaft!

Das Programm

1. Ich erinnere mich an des Walzers reizenden Klang /Я помню вальса звук прелестный
Musik und Text: N. Listow (1900 – 1983)

2. Du erfähst nicht, wer sie ist / Ты не узнаешь, кто она
Musik: N. Titow (1800 – 1875), Text: W. Astafjew

3. Troika / Тройка мчится, тройка скачет
Musik. P. Bulachow (1822 – 1885), Text: P. Vjasemskij
„Troika“ ist eigentlich ein Pferdegespann aus 3 Pferden. Das ist eine beliebte Gestalt in der russischen Kunst und Literatur. Das Lied erzählt davon, wie ein hübsches Mädchen auf den Geliebten wartet. Dieser fähst mit seinem Pferdegespann voller Vorfreude zu ihr. Und da treffen sie sich…

4. Kirschroter Schal / Тёмновишнёвая шаль
Musik und Text: Autor unbekannt, Arrangement: V. Podolskaja

5. Täusche mich nicht / Не обмани.
Musik: A. Dubuque (1812 – 1898), Text: H. Heine

6. Roter Sarafan / Красный сарафан
Musik: A. Warlamow (1801 – 1848), Text: N. Zyganow
Das ist ein Gespräch zwischen Mutter und Tochter über das Ehefrau-Sein.

Zigeuner-Romanzen (Nr. 7-9):
7. Heissa Troika / Гай да тройка!
Musik und Text: M. Steinberg (1867 – unbekannt)

8. Meine Liebste / Милая
Arrangement: S. Gerdal

9. Ein Paar schwarzer Zigeuner-Augen / Пара чёрных цыганских глаз
Musik: V. Krutschinin (1892 – 1970), Text: Lachtin

10. Komm mich anzuschauen / Приходи на меня посмотреть
Musik: V. Bibergan (geb. 1937), Text: A. Achmatowa

11. Chrysanthemen sind wieder verblüht / Отцвели хризантемы опять
Musik: N. Charito (1886 – 1918), Text: V. Schumskij

12. Sarafan / Сарафанчик
Musik: A. Guriljow (1803 – 1858), Text: A. Polezhajew

13. Tor / Калитка
Musik A. Obuchow, Text: A. Budischew

14. Nur einmal / Только раз
Musik B. Fomin (1900 – 1948), Text: P. German

15. Ich leibe Sie trotzdem / Но я вас всё-таки люблю
Musik: Autor unbekannt, Text: N. Lenskij

16. Leuchtendes Sternchen / Звёздочка ясная
Musik: A. Warlamov (1801 – 1848), Text: V. Mezhewitsch

17. Ich liebte Sie
Musik: B. Scheremetjew (1822 – 1906), Text: A. Puschkin

Liudmyla Platt (Gesang)
wurde in der ukrainischen Stadt Ladyzyn geboren.
Sie ist ausgebildete Musiklehrerin (Gesang und Klavier), Chor- und Ensembleleiterin.
Parallel zu ihrer Tätigkeit als Musik- und Gesanglehrerin in der Musikschule Ladyzyn wirkte sie in einer Kindertheathergruppe , mit der sie verschiedene Musicals inszenierte sowie den Chor der orthodoxen Kirche Ladyzyn leitete und als Solistin im Ensemble “Гармония” („Garmonija“) auftrat.
2017 war Liudmyla nach Greifswald gekommen und übernahm kurz darauf die Leitung des Slawistik-Chores „Choryllisch“. Seitdem ist sie an der Gestaltung seiner Konzerte beteiligt.
Im Januar 2019 trat Liudmyla im Rahmen der russischen Kulturtage im Literaturzentrum Koeppenhaus zusammen mit „Choryllisch“ auf und stellte ihren Soloteil aus den russischen Romanzen vor.
Danach folgten die Konzerte im Bildungszentrum BiG (Greifswald), in Sarnow, in der Freien Waldorfschule Greifswald.
Ekaterina Fedorina (Klavier)
wurde in der westsibirischen Stadt Omsk (Russland) geboren und da Klavierunterricht an der Musikschule bekommen.
Sie hat allgemeine Sprachwissenschaft, russische und baltische Philologie an der Universität St. Petersburg studiert. Seit 2006 lebt sie in Greifswald, unterrichtet Sprachen (Russisch, Lettisch und Litauisch) und hat viel Spaß am Klavierspielen und Singen im Slawistik-Ensemble „Choryllisch“.

Am Sonnabend, den 19. Oktober, ab 19:30 Uhr im Atelier Pamitz!
Und es gilt wie immer: Eintritt frei und Spenden willkommen!